28.02.2021

Bestleistung für Holzapfel und Karges

Beim Einladungswettkampf der Eintracht für Berufs und Spitzensportler gab es an diesem Wochenende einige gute Leistungen zu verbuchen.

Am frühen Sonntagmorgen startete der Wettkampf auf der Sportanlage an der Hahnstraße. Die Hammerwerferinnen und Hammerwerfer eröffneten den ereignisreichen Tag. Bei den Frauen kam an diesem Tag keine der Konkurrentinnen an Favoritin Samantha Borutta (TSV Bayer 04 Leverkusen) vorbei. Die Neu-Leverkusenerin konnte den Wettkampf mit 65,36 Metern vor Sophie Gimmler (LC Rehlingen) und Lucie Holzapfel (Eintracht Frankfurt) gewinnen. Für Holzapfel gab es dabei allen Grund zur Freude: 60,11 Meter bedeuteten eine deutliche Verbesserung ihrer bestehenden Bestleistung. „Ich habe erstmals im Wettkampf über 60 Meter geworfen, da kann man ja nur glücklich sein“, betonte Holzapfel, auch wenn sie noch einige Verbesserungsmöglichkeiten sah. „Wir werden hier auf jeden Fall weiter daran arbeiten, um möglichst noch weiter zu werfen und vielleicht auch die Möglichkeit auf einen ersten internationalen Start zu haben.“

Hurych und Gleixner über 60 Meter, Karges mit Bestleistung

Bei der männlichen Konkurrenz gingen mit Christoph Gleixner (Eintracht Frankfurt) und Kai Hurych (KSV Fürth 09) zwei nationale Top-Athleten an den Start. Der U20-Athlet Hurych sicherte sich mit dem sechs Kilo Hammer die Tagesbestweite. Er beförderte sein Arbeitsgerät auf 65,48 Meter. Nur knapp dahinter landete der 1,2 Kilo schwerere Hammer von Gleixner. 61,95 Meter stellen für den 21-Jährigen ein gutes Resultat zum Saisoneinstieg dar.

Nach einer kurzen Pause und dem Durchlüften des Wurfhauses ging es am Mittag mit den Diskuswerfer*innen weiter. Bei den Männern konnte sich Marius Karges (Eintracht Frankfurt) vor Florian Händle (LG Region Karlsruhe) durchsetzen. Für Karges bedeuteten 55,94 Meter nicht nur den Tagessieg, sondern auch eine Steigerung seiner persönlichen Bestleistung. Die guten Bedingungen und das „gute Gefühl“ waren dabei entscheidenden für den 18-Jährigen: „Heute war es super. Es war schönes Wetter, trocken und so konnte ich mich langsam in den Wettkampf einfinden und im vierten Versuch hat dann alles gepasst“, so Karges nach dem Wettkampf. Die Ziele dürften für den Athlet von Wurftrainer Steffen Reumann in diesem Jahr damit klar sein. Zu der U20 WM-Norm fehlen nur noch sechs Zentimeter. In der weiblichen Konkurrenz sicherte sich die Ulmerin Antonia Kinzel (SSV Ulm 1846) den Tagessieg. Die 20-Jährige kam auf eine Tagesbestweite von 53,70 Metern. Platz zwei geht an Leia Braunagel (SCL Heel Baden-Baden) mit 51,69 Metern. Nicht ganz zufrieden war Charleen Zoschke. Die Adlerträgerin kam mit 49,92 Metern lediglich auf Platz drei.

Rieß und Lowka siegen im Speerwurf

Am Nachmittag betraten auch die letzten Werfer die Sportanlage. Die Favoritenrollen waren dabei klar verteilt und diese sollten ihren Rollen auch gerecht werden. Bei den Frauen siegte die U23-Hessenrekordlerin Jana Lowka (Eintracht Frankfurt) deutlich vor der Zweitplatzierten Emma Wörsdörfer. Mit einer Tagesbestweite von 53,63 Metern packte die Adlerträgerin mehr als fünf Meter zwischen sie und den Rest des Feldes. Zu 100 Prozent zufrieden war sie allerdings nicht. „Es war in Ordnung, aber technisch und vom Anlauf her habe ich mir heute keinen Gefallen getan“, resümiert die 20-Jährige ehrgeizig.

Ihr Trainingspartner Robin Rieß absolvierte ebenfalls einen soliden Wettkampf. Der Deutsche U20-Meister aus dem vergangenen Jahr warf den Speer auf 63,50 Meter. Auf die Frage, ob er denn zufrieden damit sei, antwortet Rieß: „Nicht ganz. Ich bin zufrieden, dass ich immerhin deutlich weitergeworfen habe als im letzten Wettkampf. Aber dahingehend unzufrieden, dass noch viel mehr in mir steckt, was ich nicht zeigen konnte.“ Trotzdem blickt der 19-Jährige positiv in die Zukunft. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es im Sommer noch deutlich weitergeht“, so Rieß nach dem Wettkampf.

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