17.08.2022
Leichtathletik

Caro Schäfer voll auf Kurs

Am ersten Tag des Siebenkampfes zeigte die Frankfurterin Carolin Schäfer eine sehr starke Leistung und befindet sich somit nach vier von sieben Disziplinen in aussichtsreicher Position.

Es ist erst der zweite Siebenkampf der Saison für Mehrkampfspezialistin Carolin Schäfer. Von Unsicherheit ist bei ihr allerdings keine Spur. Schäfer erwischte einen starken ersten Tag bei der Heim-EM in München und liegt nun in aussichtsreicher Position auf Platz Sechs.

Dass bei Großereignissen immer mit Schäfer zu rechnen ist, unterstrich sie eindrucksvoll von Beginn an des Wettkampftages. Bei der traditionell ersten Disziplin des Siebenkampfes, den 100-Meter-Hürden, flog die Frankfurterin durch den Hürdenwald und sicherte sich mit einer neuen Saisonbestleistung von 13,39 Sekunden den Laufsieg – ein starker Einstieg. Das positive Gefühl galt es in der Folge auch in den Hochsprung mitzunehmen. Dies gelang der Frankfurterin und so übersprang sie die Einstiegshöhen fehlerfrei im ersten Versuch. Erst bei einer Höhe von 1,74 Metern kam die Frankfurterin kurz ins Stocken. Im zweiten Versuch konnte sie aber auch diese Höhe wenige Zeit später überqueren. Höher sollte es an diesem Tag nicht hinausgehen und dennoch katapultierten Schäfer die ersten beiden Disziplinen auf den zehnten Gesamtrang.

Stark über die Hürden 

Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es dann unter Flutlicht am Abend zunächst in den Kugelstoßring. Schäfer zeigte hier erneut eine gute Leistung und kam in ihrem besten Versuch auf eine Weite von 13,68 Meter. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Einen hatte die Siebenkampf-Spezialistin noch im Köcher. Über die abschließenden 200 Meter des ersten Tages flog die Eintrachtlerin auf der undankbaren Bahn eins geradezu durchs Stadion. In einer fantastischen Zeit von 24,16 Sekunden sicherte sie sich die viertbeste Tagesleistung und katapultierte sich damit auf einen aussichtsreichen sechsten Platz in der Gesamtwertung. Am zweiten Tag, der tendenziell bessere der Frankfurterin, ist somit weiterhin alles möglich.

Weiter geht’s am kommenden Morgen um 9.30 Uhr mit dem Weitsprung.

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