01.08.2021

Endstation Halbfinale

Über die 400 Meter Hürden konnten Joshua Abuaku und Luke Campbell der starken Konkurrenz nicht standhalten. Grund zur Freude gab es dennoch: Campbell verbesserte seine Bestzeit deutlich.

Auf der Innenbahn ging Joshua Abuaku im ersten der drei Halbfinalläufe an den Start. Mit dabei: starke Konkurrenz wie beispielsweise Weltrekordhalter Karsten Warholm und sein ärgster Konkurrent, der US-Amerikaner Rai Benjamin. Das Weltklasse-Duo bestimmte erwartungsgemäß über die gesamte Distanz das Renngeschehen, Abuaku auf der inneren Bahn kämpfte, konnte der Konkurrenz aber nicht viel entgegensetzen. In einer Zeit von 49,93 Sekunden und damit Rang acht beendete der Eintrachtler seinen Halbfinallauf, Warholm siegte in 47,30 Sekunden vor Benjamin (47,37 Sekunden).

Im zweiten Lauf war dann Vereinskollege Luke Campbell gefordert. Auf Bahn sieben ging der Frankfurter das Rennen mutig an. An Position drei liegend, strauchelte Campbell dann leicht an der letzten Hürde und verlor dadurch entscheidende Zentimeter im Kampf um Platz vier. Auf der Zielgeraden musste der Adlerträger Alessandro Sibilio und Kenneth Selmon ziehen lassen, verpasste damit einen der vorderen vier Plätze und die Möglichkeit, sich noch über die Zeit für das Finale zu qualifizieren. Doch mit einer Zeit von 48,62 Sekunden verbesserte er seine persönliche Bestleistung um eine halbe Sekunde. „Es war nicht genug heute, aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen“, sagte Campbell im Anschluss im ZDF-Interview. Siegreich war der Brasilianer Alison dos Santos (47,31 Sekunden) vor Abderrahman Samba aus Katar (47,47 Sekunden).

Der dritte deutsche Starter Contantin Preis (VfL Sindelfingen) beendete sein Rennen im dritten Halbfinallauf auf Rang vier. Auch für ihn reichte es jedoch nicht für eine Finalteilahme, mit einer Zeit von 49,10 Sekunden gehörte Preis nicht zu den Zeitschnellsten Qualifikanten. Kyron McMaster von den britischen Jungferninseln sicherte sich den Sieg vor Rasmus Mägi aus Estland. Die beiden Drittplatzierten, Yasmani Copello aus der Türkei sowie der Italiener Alessandro Sibilio komplettieren neben den drei Spitzenduos das Finale, das am 3. August steigt.

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