10.02.2022

Ernüchternde Reise

Die Sprinter Daniel Borchardt, Philip Hennemuth und Florian Daum gingen im sächsischen Leipzig an den Start, mussten dabei aber ein ernüchterndes Fazit ziehen.

Phillip Hennemuth zeigt sich ernüchtert über seinen Wettkampf (Bild: Klaus Peters)

Die Halle in Leipzig ist bekannt für schnelle Zeiten und gute Ergebnisse. Genau aus diesem Grund zog es das Sprinttrio rund um Topsprinter Daniel Borchardt gestern Abend nach Sachsen. Auf der Leipziger Rundbahn sollte es für die drei Eintrachlter richtig schnell werden, um die langersehnten Normen für die Deutschen Meisterschaften abzuhaken - doch das Projekt nahm keinen guten Verlauf.

Den Wettkampf eröffnete Borchardt gemeinsam mit seinem Trainingskollegen Philipp Hennemuth über die 60 Meter. Erstgenannter Borchardt zeigte einen guten Lauf und verbuchte eine Zeit von 6,97 Sekunden doch klagte danach über Schmerzen im Oberschenkel - das Aus für den 20-Jährigen. Auch Hennemuth zeigte sich nach dem Lauf nicht Zufrieden. Er erreichte eine Zeit von 7,10 Sekunden.

Auch über die 200 Meter Enttäuschung

Auf der schnellen Rundbahn sollte es dann besser werden. Nach dem Aus von Daniel Borchardt gingen hier nur noch Philip Hennemuth und Trainer Florian Daum an den Start. Daum eröffnete und lief abermals in dieser Saison ein gutes Rennen, konnte aber im Vergleich zu den vorherigen Wettkämpfen keine Steigerung mehr erzielen. Die Uhr stoppte den Frankfurter bei einer Zeit von 22,36 Sekunden, womit er den 17. Platz belegte. Hennemuth hingegen konnte nach seiner Coronainfektion von vor zwei Wochen nicht an seine starken Leistungen zu Saisonbeginn anknüpfen. Der Frankfurter blieb mit einer Zeit von 22,68 Sekunden weit hinter seinen eigenen Ansprüchen und zeigte sich anschließend dementsprechend betrübt über das Ergebnis.

„Es ist natürlich ernüchternd, gut begonnen zu haben und jetzt einige Zeit später hier zu stehen, extra noch in Leipzig, und dann nicht sein Maximum abrufen zu können. Es gilt nun den Körper wieder fit zu bekommen, um in zwei Wochen mit der Staffel dann doch noch ein versöhnliches Saisonende zu finden“, so Hennemuth. Mit der Staffel haben alle drei weiterhin gute Chancen bei den Deutschen Meisterschaften vorne mitzumischen - auf der diesjährigen Bestenliste liegt die erste Staffel der Eintracht weiterhin auf Rang fünf.