10.08.2020

Fünf Medaillen für Leichtathletik-Adler

Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig sammelten die Eintrachtler fünf Medaillen und mehrere Bestleistungen.

Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2020 am vergangenen Wochenende in Braunschweig hätten für die Athletinnen und Athleten von Eintracht Frankfurt durchaus schlechter ausfallen können. Eine Gold-, vier Bronzemedaillen und einige persönliche sowie Saisonbestleistungen heimsten die Adlerträger/innen in der niedersächsischen Großstadt ein. Dabei wurde Marc Reuther seiner Favoritenrolle gerecht: Der Spezialist über die 800 Meter ließ seinen Kontrahenten keine Chance und sicherte sich in 1:46,97 Minuten den Finalsieg. Auf dem Podium gesellte sich sogar noch ein weiterer Adler hinzu. In 1:47,51 Minuten reihte sich Dennis Biederbick hinter Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) auf Rang drei ein und komplettierte so das fantastische Ergebnis aus Eintracht-Sicht.

Ebenfalls auf Platz drei beendete Marvin Heinrich das Rennen über die 1.500 Meter. In 3:54,14 Minuten überquerte er die Ziellinie hinter Marius Probst (TV Wattenscheid 01) und Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach). Zwei weitere Bronzemedaillen sicherten sich die Eintracht-Leichtathleten im Hürdenlauf. Georg Fleischhauer, der zuletzt im Bobsport aktiv war, kehrte zurück auf die Tartanbahn und sorgte über die 110 Meter Hürden für Aufsehen. In 13,86 Sekunden sprintete er nicht nur auf Rang drei, sondern auch zu einer persönlichen Bestleistung über diese Distanz. Außerdem den Bronzeplatz erreichte Joshua Abuaku, der die 400 Meter Hürden in 50,51 Sekunden lief. Sein Teamkollege Eric Herbert, ebenfalls Starter in dieser Disziplin, konnte sich im zweiten Halbfinale zwar nicht für das Finale qualifizieren, dennoch erreichte er mit seiner Zeit (53,88 Sekunden) Saisonbestleistung und konnte zufrieden sein. Das gilt auch für Caro Schäfer, die als Mehrkämpferin über die 100 Meter Hürden nur knapp einen Podestplatz verfehlte, dennoch aber ihre Saisonbestleistung erlief (13,50 Sekunden).

„National weiterhin eine Top-Adresse“

Auf fremdes Terrain begab sich auch Andreas Bechmann, der – ähnlich wie Schäfer – als Mehrkämpfer in einer spezialisierten Disziplin an den Start ging. Im Weitsprung kam der gebürtige Frankfurter auf eine Weite von 7,42 Meter, was ihm Rang sechs und eine Saisonbestleistung bescherte. In der Frauenkonkurrenz sprang Nathalie Buschung 5,93 Meter und landete auf Rang sieben. Weniger erfreulich verlief der Wettbewerb für Gordon Porsch, der Stabhochspringer blieb ohne gültigen Versuch. Im Speerwurf ging Adlerträgerin Jana Lowka an den Start. Mit 53,38 Metern durfte sie sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen, im Endklassement belegte sie Rang acht. Ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung stellte Christoph Gleixner auf, der den Hammer auf 64,22 Meter beförderte und dadurch einen starken fünften Platz errang.

Michael Krichbaum, Abteilungsleiter Leichtathletik, zeigte sich sehr zufrieden: „Bei diesen außergewöhnlichen Deutschen Meisterschaft haben sich unsere Athleten ganz hervorragend präsentiert. Fünf Medaillen sind eine starke Ausbeute. Sie zeigen, dass wir national nach wie vor zu den besten Adressen zählen. Unsere etablierten Sportler haben gezeigt, dass sie weiter an ihren großen Zielen festhalten und dafür alles geben“, sagt Krichbaum, der die respektablen Ergebnisse der jüngeren Garde noch einmal hervorhebt: „Besonders freut mich, dass sich unsere Nachwuchsathleten Jana Lowka, Andreas Bechmann und Christoph Gleixner so toll in Szene setzen konnten und mit persönlichen Bestleistungen oder Saisonbestleistungen gezeigt haben, dass sie auf dem richtigen Weg sind und in der erweiterten deutschen Spitze bereits mitmischen. Den eingeschlagenen Weg werden wir weiter so verfolgen.“

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