24.08.2020

Gold für Schäfer, Silber für Sinnig

Bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften zeigten sich die Eintracht-Athleten stark. Carolin Schäfer bestätigte ihre Favoriten-Rolle, Miriam Sinnig gelang der Sprung aufs Podest.

Miriam Sinnig und Carolin Schäfer freuen sich über ihre gewonnenen Medaillen.

Der Wettergott machte es den Siebenkämpferinnen in Vaterstetten wahrlich nicht einfach. Pünktlich zum Auftakt begann der Regen und so mussten Carolin Schäfer und Miriam Sinnig, die beide für die Eintracht an den Start gingen, im Regen starten. Über 100 Meter Hürden ließ sich Schäfer davon allerdings nicht beeindrucken und lief mit 13,40 Sekunden Saisonbestleistung und mit der schnellsten Zeit des Tages auch ihren Konkurrentinnen davon. In der folgenden Disziplin, dem Hochsprung, packte sie sogar noch einen drauf und sprang mit 1,80 Metern wieder einmal auf Platz eins der Tageswertung. Lediglich 2017, im Jahr als sie Vize-Weltmeisterin wurde, sprang sie höher. Ein Fingerzeig.

Unumstritten an der Spritze

In ihrer Wackeldisziplin – dem Kugelstoßen – ging es solide weiter. Mit 13,25 Metern blieb sie ungefährdet an der Spitze des Feldes und auch über die 200 Meter ließ die gebürtige Bad Wildungerin nichts anbrennen. Mit 24,12 Sekunden verbuchte sie zum dritten Mal die meisten Punkte auf ihrem Konto. Insgesamt 3.756 Punkte sammelte sie am ersten Tag und hatte somit bereits in kleines Polster gegenüber ihrer Konkurrenz aufgebaut.

Tag zwei startete wie üblich mit dem Weitsprung und mit 6,07 Metern ein guter Auftakt für die 28-Jährige. Im Speerwerfen hatte sie in den letzten Monaten viel investiert und blieb mit 48,24 Metern unter ihren Erwartungen. „Bis zum Speerwerfen war es durchweg positiv“, so die Siebenkämpferin. Im abschließenden 800-Meter-Lauf hatte sie ihre Bestzeit angreifen wollen, konnte das hohe Tempo auf den letzten 100 Metern aber nicht halten. Mit 2:16,90 Minuten ist ihre Kritik allerdings meckern auf hohem Niveau, denn mit dem Ergebnis von 6.319 Punkten ist sie derzeit Weltranglisten-Zweite und feierte wohlverdient den zweiten Deutschen Meister-Titel ihrer Karriere. Das Podium komplettierten Anna Maiwald (TSV Bayer Leverkusen) und Vanessa Grimm (Königsteiner LV).

Sinnig feiert Vize-Meisterschaft

Ebenfalls aufs Podium schaffte es Nachwuchs-Hoffnung Miriam Sinnig, die nicht nur eine Top10-Platzierung bei den Frauen verbuchte, sondern auch die Vize-Meisterschaft in der U23-Wertung feiern durfte. Gleich zum Auftakt bewies die junge Adlerträgerin ihre gute Form und pulverisierte über 100 Meter Hürden ihre Bestzeit um knapp zwei Zehntel. Im Hochsprung übersprang sie 1,62 Meter, stoß 10,41 Meter mit der Kugel und sprintete in 25,45 Sekunden die 200 Meter.

Am Sonntag startete sie mit zwei Saisonbestleistungen: 5,62 Meter im Weitsprung und 34,46 Meter im Speerwurf. Die 800 Meter lief sie in 2:23,04 Minuten und packte damit weitere 783 Punkte auf ihr Konto, gleichbedeutend mit einem Endstand von 5260 Punkten und der Silbermedaille hinter Schäfers Trainingspartnerin Mareike Rösing vom USC Mainz.

Haselhorst mit erfolgreichem Debüt

Als Jüngste der Eintracht-Athletinnen ging Mia Haselhorst in der U18-Wertung an den Start. Auch sie startete mit persönlicher Bestleistung in den Wettkampf und lief die 100 Meter Hürden in 14,17 Sekunden. 1,39 Meter im Hochsprung und 12,86 Meter im Kugelstoßen brachten die Eintrachtlerin ins Mittelfeld der Konkurrenz, ehe sie über 100 Meter erneut zur persönlichen Bestzeit sprintete. 12,41 Sekunden bedeuteten außerdem die zweitbeste Zeit im gesamten U18-Feld.

Den zweiten Tag begann die junge Athletin mit 5,21 Metern im Weitsprung, gefolgt von 37,23 Metern im Speerwurf. Mit 2:31,39 über die 800 Metern und insgesamt 4956 Punkten platzierte sich die Frankfurterin auf Platz 8 von 26 Starterinnen - und das bei ihrer ersten DM-Teilnahme.

Bechmann absolviert drei Disziplinen

Auf Einladung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) absolvierte Zehnkämpfer Andreas Bechmann am Sonntag drei Disziplinen gegen und mit Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied). Über 110 Meter Hürden startete der Frankfurter mit 15,19 Sekunden und blieb dabei nur ein Zehntel über seiner persönlichen Bestleistung. Im anschließenden Diskuswurf verzeichnete er 38,39 Meter, übersprang im Stabhochsprung fünf Meter und sammelte insgesamt 2369 Punkte.

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