09.08.2021

Hochzufrieden

Die Olympischen Spiele in Tokio sind vorbei und alle Leichtathletinnen und -athleten der Eintracht sind zurück in der Heimat. Zeit, um ein Fazit zu ziehen.

Wer es schafft, sich überhaupt für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, gehört nicht nur zu den besten Sportler:innen in Deutschland, sondern zu den Besten der Welt. So konnten sie alle bereits vor der Abreise nach Japan stolz auf ihre erbrachten Leistungen sein, denn eine Nominierung ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Die Leichtathletik-Abteilung von Eintracht Frankfurt konnte sich über fünf Berufungen in die Leichtathletik-Nationalmannschaft freuen.

Schwierige Vorbereitung, stolzer Abteilungsleiter

Während die 400-Meter-Hürdenläufer Luke Campbell und Joshua Abuaku ins Halbfinale stürmten, Katharina Steinruck im Marathon auf Platz 31 ins Ziel kam, Amos Bartelsmeyer über die 1.500 Meter bis zum Schluss kämpfte oder Siebenkämpferin Carolin Schäfer Platz sieben feierte, fieberte die Eintracht-Familie zuhause vor den Fernsehgeräten mit. So auch Abteilungsleiter Michael Krichbaum, der sichtlich zufrieden mit seinen Schützlingen ist, aber auch weiß, welch schwieriges Unterfangen die Vorbereitung war: „Ich bin hochzufrieden mit dem Abschneiden unserer Athletinnen und Athleten. Es war sicherlich in den letzten anderthalb Jahren für alle, die jetzt auch teilgenommen haben, nicht ganz so einfach, die Motivation und die Konzentration über anderthalb Jahre wirklich so hochzuhalten.“

Es kann uns das als Eintracht-Familie nur stolz machen, solche Athletinnen und Athleten in unseren Reihen zu haben.

Michael Krichbaum

Wie alle anderen Sportarten auch, war die Corona-Situation für die Adlerträger:innen keine einfache. Erst die Absage der Spiele, dann die Verlegung und bis zuletzt die Unsicherheit, ob nicht doch etwas dazwischenkommen würde. Doch die fünf Eintracht-Olympioniken haben das Beste daraus gemacht – und sich auf den Punkt topfit gezeigt. „Wenn wir uns jetzt anschauen, wie sie sich präsentiert haben, kann uns das als Eintracht-Familie nur stolz machen, solche Athletinnen und Athleten in unseren Reihen zu haben“, so Krichbaum.

Doch wo Freud ist, ist leider auch manchmal Leid. Denn so haben es einige Sportler:innen der Eintracht nur knapp nicht geschafft. Die Enttäuschung bei manchem größer, bei anderem kleiner. Schließlich waren es nicht die letzten Spiele, die vor allem für die Jüngeren im Kalender stehen. Auch Krichbaum sieht das Positive darin: „Wir haben einige junge Athletinnen und Athleten, für die es dieses Mal noch nicht ganz gereicht hat, aber die für die nächsten Olympischen Spiele auf jeden Fall motiviert sind, diesen Schritt zu gehen.“

Paris 2024 kann kommen

Egal ob der Traum von Olympia schon erfüllt ist oder noch darauf wartet, in Angriff genommen zu werden: Nun bleiben drei Jahre Vorbereitungszeit auf die Olympischen Spiele 2024, die in Paris stattfinden werden. Auf dem Weg warten nicht nur die Heim-Europameisterschaften in München 2022, sondern auch die Weltmeisterschaften in Oregon. Auch wenn es bis Paris 2024 sicherlich nicht nur Höhen, sondern auch ab und an auch Tiefen geben wird – die Motivation für drei harte Trainingsjahre, an deren Ende die große Belohnung wartet, ist mit den Erfahrungen aus Tokio sicherlich schon jetzt mehr als hoch.

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