04.03.2021

„Ich wäre wohl Iron Man“

Die Hallen-Europameisterschaften der Leichtathletik stehen bevor. Adlerträger Andreas Bechmann geht im Siebenkampf an den Start und hat vor Abfahrt zehn eher untypische Fragen beantwortet.

Vor seiner EM-Teilnahme beantwortet Bechmann zehn private Fragen.

Für Mehrkämpfer Andreas Bechmann beginnt am Samstag der Titelkampf bei den europäischen Hallenmeisterschaften im polnischen Torun. Der Siebenkampf erstreckt sich über zwei Tage und verlangt den Athleten dabei alles ab. Fertigkeiten in Sprint, Sprung, Kraft und Technik sind gefragt. Besonders in technischen Disziplinen wie dem Stabhochsprung oder dem Hochsprung zählt der 21-jährige Adlerträger dabei zu den besten Mehrkämpfern Europas. Doch auch abgesehen vom Sport hat unser Mehrkampf-Spezialist einiges zu bieten. Jüngst wurde Andreas Bechmann mit seinem Unternehmen zum „Start Up des Jahres“ der Stiftung Deutsche Sporthilfe gewählt. Wir haben ihm vor seiner Abreise zur EM zehn etwas anderen Fragen gestellt.

Andreas, welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Auf alle Fälle ein gutes Buch. Als zweites Sonnencreme [lacht]. Ich bin wirklich sehr empfindlich und bekomme immer sehr schnell Sonnenbrand. Als dritte Sache wohl noch ein gutes Buch.

Wenn du ein Superheld wärst, welcher würdest du dann sein wollen?
Ich wäre wohl Iron Man, weil ich daran glaube, dass man nicht mit super Fähigkeiten geboren wird, sondern sich diese über die Zeit hart erarbeiten muss. Iron Man verkörpert eben genau das. Besondere Fähigkeiten kann man sich selbst erschaffen und erbauen.

Welche ist denn deine geheime Fähigkeit, die kaum einer kennt?
Ich kann tatsächlich jonglieren [lacht] – ich denke, das wissen die wenigsten von mir.

Hast du einen Jugendschwarm?
Diese Frage lassen wir einfach offenstehen [lacht].

Was war dein erster Job?
Das ist eigentlich ganz lustig: Mein erstes Schulpraktikum habe ich damals tatsächlich bei der Eintracht absolviert. Ich hatte dabei die Möglichkeit Einblicke in verschiedene Abteilungen zu erhalten. Das war super!

Die beste Ablenkung neben dem Sport?
Ganz untypischerweise: Ein Unternehmen zu gründen. Für mich ganz klar. Das hält mich wirklich auf Trab und beschäftigt mich abseits von der Leichtathletik umfassend.

Welche ist deiner Meinung nach die beste Musikrichtung?
Die wirklich beste Musikrichtung ist, meiner Meinung nach, Rock. Eine Unterteilung gibt es dabei nicht. Alles was Rock ist, finde ich gut. Alles was laut ist. Diejenigen, die mich von Wettkämpfen kennen, wissen das schon. Wenn laut ACDC über die Anlage gespielt wird, dann hat das meist etwas mit mir zu tun.

Kochen oder Ausgehen?
Das Schöne am Ausgehen ist ja oftmals das „Drumherum“. Gemeinsam Zeit verbringen und die guten Gespräche machen es für mich aus und haben einen ganz besonderen Charme. Vor allem steigt die Sehnsucht danach, da wir ja jetzt schon eine lange Zeit nicht die Möglichkeit dazu hatten. Wenn es um eine kulinarische Richtung geht, bin ich tendenziell mit Pizza immer zu begeistern.

Wo möchtest du unbedingt nochmal hin?
Auf jeden Fall in das Silicon Valley in den USA, weil es einfach extrem spannend ist. Das ist für mich als Unternehmer und Start Up-Gründer ein Muss. 

Abschließend, was möchtest du in fünf Jahren alles erreicht haben?
Das ist relativ simpel: Zuerst möchte ich mein Studium mit einem hohen akademischen Abschluss beenden. Außerdem hoffe ich, ein erfolgreiches Unternehmen gegründet zu haben und sportlich natürlich eine Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Der Siebenkampf-Zeitplan:

Samstag, 6. März:

  • 60 Meter (Lauf 1: 10 Uhr / Lauf 2: 10.08 Uhr)
  • Weitsprung: 10.42 Uhr
  • Kugelstoßen: 13.15 Uhr
  • Hochsprung: 18.50 Uhr

Sonntag, 7. März:

  • 60 Meter Hürden: (Lauf 1: 10 Uhr / Lauf 2: 10.08 Uhr)
  • Stabhochsprung: 11 Uhr
  • 1000 Meter: 17.30 Uhr
  • #Leichtathletik
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