16.03.2021

In Eintracht gegen Rassismus

Vom 15. bis zum 28. März laufen die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, an denen auch wir uns beteiligen möchten. Mit einer klaren Haltung: Auch in der Leichtathletik ist kein Platz für Rassismus.

Die Leichtathletik gehört wohl zu den Eintracht-Abteilungen, die international am bekanntesten ist. Durch die vielen Sportlerinnen und Sportler die bei Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften an den Start gingen, trugen sie einerseits die Werte der Eintracht in die Welt, andererseits brachten sie immer wieder Medaillen und Titel mit nach Hause. Zuhause, Frankfurt – eine weltoffene Stadt. Mit einem weltoffenen Verein.

Zu den über 50 Sportarten der Eintracht zählt auch schon seit Gründung im Jahr 1899 die Leichtathletik. Sport verbindet. Nicht nur hier in Frankfurt, sondern auf der ganzen Welt. Sport bricht mit allen Barrieren, die Sprache des Sports ist allgemeingültig. Für Abteilungsleiter Michael Krichbaum nimmt der Sport daher eine große Rolle im Kampf gegen Rassismus ein: „Im Sport ist es unglaublich leicht, Barrieren zu überwinden, denn im Sport sind alle gleich.“ Als besonders gelungen ist ihm dabei eine Kampagne des DOSB in Erinnerung geblieben. Plakate zeigen Sportlerinnen und Sportler mit dem Slogan: „Wo ich herkomme? Vom Sport, das trifft den Nagel auf den Kopf“.

Ein bunter Haufen

Dass Herkunft beispielsweise gar keine Rolle spielt, zeigten die vielen Athletinnen und Athleten, die bereits mit dem Adler auf der Brust in der Leichtathletik an den Start gingen und in der Eintracht ihre (neue) sportliche Heimat fanden. Es wurden gemeinsame Erfolge gefeiert, Freundschaften geschlossen und bewiesen, dass alles – außer womöglich die sportliche Leistung im Wettkampf – keine Rolle spielt. Früher, heute und selbstverständlich auch in der Zukunft. „Wir sind ein ganz bunter Haufen und das ist auch gut so. Wir haben gebürtige Italiener, Amerikaner, Briten, Letten und viele andere Nationen“, so Krichbaum. „Ohne den Sport hätten wir uns womöglich gar nicht kennengelernt. Ich bin sehr froh darüber, dass es so gekommen ist.“

Der Sport verbindet und kann ein integratives Element sein. Eine offene Willkommenskultur und eine klare Haltung sind deshalb auch elementar für die Leichtathletik-Abteilung der Eintracht. „Rassismus, in welcher Form auch immer, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Darüber hinaus ist er klar zu benennen, wenn er auftritt und es ist entsprechend dagegen vorzugehen“, betont Krichbaum. Toleranz und Vielfalt sollten selbstverständlich sein, nicht nur in der Leichtathletik.

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