05.09.2022
Leichtathletik

Parsons und Abuaku mit Bestzeiten

Beim gestrigen ISTAF im Berliner Olympiastadion feierten die Eintrachtler Sam Parsons und Joshua Abuaku einen hervorragenden Saisonabschluss.

Es ist eine außergewöhnlich lange Leichtathletiksaison. Nach den zwei Highlights Weltmeisterschaften in Oregon und Europameisterschaften in München sowie zahlreichen Wettkampfmonaten, war das ISTAF am gestrigen Sonntag somit der Abschluss einer ganz besonderen Leichtathletiksaison. Mit dabei waren mit Joshua Abuaku und Sam Parsons auch zwei Frankfurter Athleten, die bereits bei der EM in München mit herausragenden Leistungen glänzen konnten. Beim ISTAF nun die Saison gemütlich ausklingen lassen? Für Abuaku und Parsons keine Option! Beide Frankfurter zeigten sich auch im letzten Wettkampf der Saison hochmotiviert und in absoluter Topform.

Den Anfang machte dabei Joshua Abuaku. Der 400-Meter-Hürdenspezialist ist in dieser Saison so gut wie nie zuvor unterwegs und wusste auch gestern seine herausragende Form erneut zu bestätigen. Über die Stadionrunde traf der Frankfurter unter anderem auf den Weltrekordhalter Karsten Warholm und den Bronzemedaillengewinner von München, Yasmani Copello. In einem spannenden Rennen flog Joshua Abuaku nahezu durch das Berliner Olympiastadion und sicherte sich in einer fantastischen Zeit von 48,55 Sekunden den dritten Platz und eine neue persönliche Bestleistung – ein besonderes Ende einer hervorragenden Saison. „Ich freue mich sehr über die Bestleistung. Es motiviert mich, im nächsten Jahr noch mehr zu investieren“, so der Adlerträger.

Vielleicht laufe ich nächstes Jahr einfach alle Strecken – 1.500 Meter, 5.000 Meter, 10.000 Meter und Marathon.

Sam Parsons

Kurze Zeit nach Abuaku betrat dann mit Sam Parsons auch der nächste Eintrachtler das Berliner Rund. Der 5.000-Meter-Spezialist, der bei der Heim-EM in München einen sensationellen sechsten Plaztz belegte, testete gestern seine Spätform über die 1.500 Meter – mit großem Erfolg! Parsons lief ein engagiertes Rennen und versteckte sich keineswegs vor der starken Konkurrenz und den Spezialisten. Im Zielspurt unterstrich der Frankfurter dann erneut seine Sprintstärke und sicherte sich in einer hervorragenden Zeit von 3:36,22 Minuten, ebenso wie Abuaku, einen starken dritten Platz und eine neue persönliche Bestleistung. Nach dem Rennen war die Stimmung und Freude über die Saison somit natürlich riesengroß. „Vielleicht laufe ich nächstes Jahr einfach alle Strecken – 1.500 Meter, 5.000 Meter, 10.000 Meter und Marathon“, scherzte Parsons mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Eins ist klar: Die Vorfreude auf mehr könnte nicht größer sein.

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