30.06.2025
Leichtathletik

Starker Auftritt in Madrid

Am vergangenen Wochenende gingen in Madrid die diesjährigen Team-Europameisterschaften über die Bühne – und die Adlerträger:innen kehrten mit zusätzlichem Gepäck in Form von Edelmetall nach Frankfurt zurück.

Am vergangenen Wochenende richtete sich aus Leichtathletik-Sicht alle Aufmerksamkeit auf Madrid. Bei den diesjährigen Team-Europameisterschaften gingen mit Smilla Kolbe, Aileen Kuhn und Joshua Abuaku gleich drei Adlerträger:innen für das deutsche Nationalteam an den Start – und trugen mit starken Leistungen maßgeblich zum erfolgreichen Abschneiden der Mannschaft bei.

Kuhn und Kolbe legen den Grundstein...

Den Anfang aus Frankfurter Sicht machte 800-Meter-Spezialistin Smilla Kolbe. Die Eintracht-Athletin, in diesem Jahr die schnellste Deutsche über ihre Paradestrecke, zeigte in einem hochklassig besetzten Feld ein mutiges Rennen. Auf der zweiten Runde positionierte sie sich direkt hinter internationalen Top-Läuferinnen wie Anaïs Bourgoin und Audrey Werro – am Ende durfte sich Kolbe über einen respektablen siebten Platz freuen.

Als Zweite griff Hammerwurf-Spezialistin Aileen Kuhn ins Wettkampfgeschehen ein. Die Eintrachtlerin, die mit 72,48 Metern in diesem Jahr bereits eine persönliche Bestleistung aufgestellt hat und in Madrid ihr Debüt im A-Nationalteam feierte, traf im A-Finale unter anderem auf die dreifache Olympiasiegerin Anita Włodarczyk. Kuhn zeigte einen starken Wettkampf und schleuderte ihren Hammer im dritten Versuch auf 69,98 Meter – Tagesbestweite für sie. Mit Platz fünfsammelte sie wertvolle Punkte und brachte das deutsche Team nach einem durchwachsenen ersten Tag wieder in Richtung Medaillenränge

... Abuaku setzt Schlusspunkt

Joshua Abuaku, Frankfurts 400-Meter-Hürdenspezialist, war in Madrid doppelt gefordert: sowohl über seine Hauptdisziplin als auch als Teil der Mixed-Staffel. Über die Hürden erzielte er in 49,39 Sekunden eine gute Zeit und belegte den sechsten Platz. Zum Abschluss der Wettkämpfe ging es dann mit der Mixed-Staffel um die finalen Punkte – und die Entscheidung im Medaillenkampf. Mit Platz sieben sicherte das deutsche Quartett den Gesamtrang drei ab und sorgte für großen Jubel im Teamlager.

Für Kolbe, Kuhn und Abuaku bedeutete der dritte Platz bei der Team-Europameisterschaft die erste internationale Medaille bei einem Großereignis – ein besonderer Erfolg und ein emotionaler Moment für die drei Adlerträger:innen.