15.08.2022
Leichtathletik

Steinruck auf Platz 15 und mit Mannschaftsgold

In einem von Höhen und Tiefen geprägtem Rennen sichert sich Marathonspezialistin Katharina Steinruck nach 42,195 Kilometern einen starken 15ten Platz.

Am heutigen Vormittag eröffnete Marathonspezialistin Katharina Steinruck aus Frankfurter Sicht die diesjährige Heim-EM in München. Die Frankfurterin zählte dabei mit ihrer Bestleistung aus dem vergangenen Jahr von 2:25,59 Stunden zu den absoluten Spitzenläuferinnen des Feldes.  

Dass auch heute mit ihr zu rechnen war, unterstrich Steinruck auf den ersten Kilometern eindrucksvoll. Die Eintrachtlerin positioniere sich von Beginn an in der Spitzengruppe des Feldes und konnte dem schnellen Anfangstempo nahezu problemlos folgen. Bei der Rennhälfte sollte sich das allerdings ändern. Im Pulk laufend übersah Steinruck ein Schlagloch der Münchener Marathonstrecke und knickte um. Das Rennen wurde ab diesem Zeitpunkt zum Kampf. Steinruck musste auf den folgenden Kilometern die Führungsgruppe ziehen lassen und lief von dort an ein einsames Rennen – aber ein starkes!

Wir sind sechs Mädels in den Top 20, drei in den Top Zehn – mega! Und dann noch den Europacup hier zu gewinnen, ist einfach super.

Katharina Steinruck

Mit einer Zeit von 2:32,41 Stunden belegte sie dennoch einen starken Platz unter den Top 20 und war mit ihrem Rennen, aber vor allem der Mannschaftsleistung, sehr zufrieden. "Wir sind sechs Mädels in den Top 20, drei in den Top Zehn – mega! Und dann noch den Europacup hier zu gewinnen, ist einfach super", freut sich Steinruck nach dem Rennen und ergänzt: "Ganz vorne kam ich dann nicht mit, aber ab und zu wurde mir auf der Strecke zugerufen: "Zieh! Ihr kämpft um eine Medaille!" Das bekommt man dann schon mit." 

Erfolg im Team 

Auch wenn Streinrucks Zeit am Ende nicht mit in die Mannschaftswertung gezählt wurde, stand sie gemeinsam mit Team Deutschland ganz oben auf dem Podest. Die Deustche Mannschaft bestand aus sechs Athletinnen und für die Teamwertung wurden die drei schnellsten Zeiten addiert. Somit sicherten sich die Deutschen mit einer Gesamtzeit von 7:28,48 Stunden die Goldmedaille bei der EM. Komplettiert wurde das Mannschaftspodest von Spanien (Silber) und Polen (Bronze). 

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